Mit KI‑Zusammenfassungen stellt Meisterplan prägnante Projektüberblicke bereit. Statt Informationen manuell zu sammeln, erzeugt das System KI‑basierte Projektzusammenfassungen, die auf vordefinierten oder selbst erstellten Prompts beruhen. Die Prompts können zudem mit anderen geteilt werden. So erhalten Sie schnell einen Eindruck vom Projektstatus und können die erzeugten Zusammenfassungen bei Bedarf kopieren und für externe Statusberichte einsetzen.
- Voraussetzungen
- Finden
- Welche Daten werden berücksichtigt?
- So funktionieren KI-Zusammenfassungen
- Häufig gestellte Fragen
Voraussetzungen
Um KI-Zusammenfassungen nutzen zu können, muss in der linken Seitenleiste unter Integrationen > Meisterplan KI der Schalter auf Meisterplan KI aktiviert sein.
Erforderliche Zugriffsrechte
- Um Meisterplan KI aktivieren zu können, braucht Ihre Benutzergruppe unter Verwalten > Benutzergruppen > Systemadministration > Systemadministration das Recht Meisterplan KI konfigurieren.
- Um Meisterplan KI nutzen zu können, braucht Ihre Benutzergruppe unter Verwalten > Benutzergruppen > Ansichten & Bereiche > KI-Funktionalitäten das Recht Zugriff auf KI-Zusammenfassungen.
Finden
Wählen Sie ein Projekt in einer Ansicht wie z. B. der Liste oder dem Portfolio Designer. Öffnen Sie dann das Information Panel auf der rechten Seite und klicken Sie auf das KI-Symbol:
Sie sehen eine vorkonfigurierte Standardansicht mit einem vorausgewählten Prompt, so dass Sie sofort eine erste automatisch generierte KI-Antwort generieren können.
Welche Daten werden berücksichtigt?
Die KI nutzt verschiedene Projektdaten, um eine Antwort zu generieren. Dazu gehören:
- Alle Projektfelder des ausgewählten Projekts
- Projekt-KPIs, wie Budgetwerte, Kapazitätsauslastung, Fertigstellungsgrad und Projektprioritäten
- Projekthistorie innerhalb eines benutzerdefinierten Datumsbereichs
- Projekt- und Allokationskommentare innerhalb eines benutzerdefinierten Datumsbereichs
So funktionieren KI-Zusammenfassungen
Erfahren Sie im Folgenden, wie das Feature funktioniert und wie Sie Prompts hinzufügen, teilen oder bearbeiten können.
Allgemeine Tipps zur Prompt-Erstellung und eine Sammlung von praktischen Beispiel-Prompts finden Sie hier.
Prompts hinzufügen, bearbeiten und löschen
Um einen neuen Prompt zu erstellen, öffnen Sie das Dropdown-Menü und klicken Sie auf Neuen Prompt hinzufügen:
Sie können alle Prompts in Ihrer Liste bearbeiten oder löschen – egal ob vorkonfigurierte Prompts, selbst erstellte oder geteilte Prompts. Wenn Sie einen Prompt ändern und speichern, gilt die Änderung für alle Benutzer, die Zugriff darauf haben. Wenn Sie einen Prompt löschen, wird er für alle entfernt.
Datumsbereich für die Projekthistorie und Kommentare
Geben Sie Ihren Prompt in das Textfeld ein und wählen Sie innerhalb der Prompt-Konfiguration einen Datumsbereich. Dieser legt fest, für welchen Zeitraum die KI Projekt- und Allokationskommentare sowie die Projekthistorie in die Antwort auf Ihren Prompt einbezieht. Klicken Sie anschließend auf den Pfeil neben Speichern und dann auf Als neuen Prompt speichern.
Prompts mit anderen Benutzern teilen
Geben Sie einen Namen für den Prompt an und legen Sie fest, mit welcher Benutzergruppe und / oder welchem Benutzer Sie den Prompt teilen:
Antworten generieren und kopieren
Klicken Sie auf Generieren, um eine KI-generierte Antwort auf Ihren Prompt zu erhalten:
Bitte beachten Sie: KI-generierte Antworten können unvollständig oder fehlerhaft sein. Es ist möglich, dass die Ergebnisse nicht alle gewünschten Informationen enthalten oder inhaltlich ungenau sind. Prüfen Sie die Vorschläge daher sorgfältig, bevor Sie sie weiterverwenden.
Sie können den generierten Text mit einem Klick kopieren und direkt in Meisterplan (z. B. in die Projektbeschreibung) oder in externe Tools einfügen:
So sparen Sie Zeit bei der Erstellung von Projektstatus-Updates und Berichten.
Häufig gestellte Fragen
Frage: Welche Art von KI‑Sprachmodell verwendet Meisterplan und auf welchen Datensätzen basiert die KI?
Antwort: Die Funktion KI-Zusammenfassungen nutzt ein ein generatives Sprachmodell (Large Language Model, LLM) aus der Claude‑Familie von Anthropic. Aktuell kommt das Claude 4.5 Haiku Modell zum Einsatz. Das Modell wird als Managed Foundation Model über Amazon Bedrock genutzt.
Die Trainingsdaten bestehen aus einer Mischung aus lizenzierten Daten, von Menschen erstellten Trainingsbeispielen sowie öffentlich zugänglichen Texten. Konkrete Einzel-Datensätze werden vom Anbieter nicht offengelegt. Eine detaillierte Beschreibung der Trainingsdatengrundlage stellt Anthropic in der offiziellen System Card bereit.
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Frage: Welche Daten wurden zu Trainingszwecken verwendet?
Antwort: Die Trainingsdaten des eingesetzten KI-Modells stammen ausschließlich vom KI-Anbieter Anthropic. Sie bestehen aus einer Mischung aus lizenzierten Daten, von Menschen erstellten Trainingsbeispielen sowie öffentlich zugänglichen Texten. Die Trainingsdaten des Modells Claude Haiku 4.5 stammen aus Quellen, die bis Juli 2025 reichen. Informationen, die nach diesem Zeitpunkt entstanden sind, sind nicht Teil des Trainingsdatensatzes und können daher nicht verlässlich im Modellwissen reflektiert sein (Quelle).
Projekt- oder Kundendaten aus Meisterplan werden nicht zu Trainingszwecken verwendet und fließen weder in das Training noch in die Weiterentwicklung der KI-Modelle ein.
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Frage: Wo wird die KI gehostet?
Antwort: Das eingesetzte KI-Modell des Anbieters Anthropic wird über AWS Bedrock betrieben. Die Verarbeitung der Anfragen erfolgt innerhalb der von AWS bereitgestellten Infrastruktur und ausschließlich in der jeweils konfigurierten AWS-Region, entweder in den USA (Region Oregon) oder innerhalb der Europäischen Union.
AWS dokumentiert, dass User‑Inputs und Model‑Outputs nicht an Modellanbieter weitergegeben werden (Quelle).
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Frage: Wie werden Verzerrungen in den KI-Modellen überprüft („Halluzinationen“)?
Antwort: Zur Reduktion von Verzerrungen und sogenannten Halluzinationen werden mehrere Maßnahmen kombiniert. Die KI wird so eingesetzt, dass sie sich ausschließlich auf die explizit bereitgestellten Projektdaten stützt. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit unbegründeter oder spekulativer Aussagen reduziert.
Darüber hinaus verfolgt der Modellanbieter Anthropic einen Ansatz, bei dem die KI gezielt auf Zurückhaltung bei Unsicherheit trainiert wird. Ziel ist es, dass das Modell fehlende oder unklare Informationen erkennt und diese transparent kommuniziert, anstatt falsche oder erfundene Inhalte zu erzeugen. Dieser Ansatz ist Teil des sogenannten „Constitutional AI“-Trainings und wird durch regelmäßige Evaluierungen und Tests überprüft.
Anthropic weist ausdrücklich darauf hin, dass Outputs falsch, unvollständig oder irreführend sein können und nicht ohne unabhängige Prüfung als Faktenbasis genutzt werden sollten (Quelle).
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Frage: Wie wird sichergestellt, dass keine schädlichen, diskriminierenden Inhalte etc. generiert werden?
Antwort: Zur Generierung von KI-Inhalten wird ein etabliertes KI-Modell (Claude von Anthropic) eingesetzt, das über integrierte Sicherheits- und Alignment-Mechanismen verfügt. Das Modell wird nach dem sogenannten „Constitutional AI“-Ansatz trainiert.
Dabei wird die KI anhand einer schriftlich festgelegten „Verfassung“ ausgerichtet, die verbindliche Prinzipien für die Generierung von Antworten definiert. Dazu zählen unter anderem:
- keine Diskriminierung oder herabwürdigenden Inhalte gegenüber geschützten Gruppen
- Vermeidung rassistischer, sexistischer oder hasserfüllter Sprache
- Achtung der menschlichen Würde und Gleichberechtigung
Diese Prinzipien sind integraler Bestandteil des Trainings- und Evaluierungsprozesses und dienen dazu, schädliche, diskriminierende oder unangemessene Ausgaben systematisch zu verhindern (Quelle, Safeguards and harmlessness).
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Mehr Details zur Datensicherheit finden Sie in unserem Trust Center.